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Ali Najafzadeh/ systems
Führungskräfte in Wien prüfen einen KI-gestützten Betriebsablauf mit Entscheidungswegen und Kontrollpunkten
Illustratives Szenario — keine Kundenreferenz

KI-Systemarchitektur · Wien & DACH

Der Pilot überzeugt im Termin. Der Produktivbetrieb stellt die schwierigeren Fragen.

Die Demo liefert eine gute Antwort. Dann fragt die Bereichsleitung, wer die Entscheidung verantwortet, wer den Ausnahmefall übernimmt und wer den Ablauf stoppt, wenn die Evidenz nicht reicht. Plötzlich wandert die Antwort durch den Raum.

Das Architekturmandat ist ein klar begrenztes Beratungsmandat für einen priorisierten Workflow und eine Produktionsentscheidung. Es macht aus dieser Unsicherheit eine evidenzbasierte Managemententscheidung und eine prüfbare Betriebsarchitektur.

Eine begrenzte Entscheidung

Ein Workflow, eine Produktionsfrage und ein benannter Executive Sponsor halten das Mandat operativ und kommerziell präzise.

Fünf mögliche Ergebnisse

Das Ergebnis lautet Umsetzen, Unter Auflagen umsetzen, Vor einem Pilot neu konzipieren, Nicht umsetzen oder Evidenz nicht ausreichend.

Beratung vor Umsetzung

Das Mandat beschreibt Betriebsgrenze, Kontrollen und Evidenz für die nächste Entscheidung; es verspricht weder Pilot noch Produktivsetzung.

Honorar und Beauftragung

Ein klar begrenztes Mandat mit klaren Konditionen

22.000 € zuzüglich Umsatzsteuer

Festpreis für den Standardumfang. Die Beauftragung erfolgt nach Qualifizierung, freigegebenem Angebot und unterzeichneter Leistungsbeschreibung.

Angebot für das Architekturmandat anfordern
Zeitrahmen
15–20 Arbeitstage ab erfüllten Startvoraussetzungen.
Rechnungsplan
40 % bei Unterzeichnung, 40 % nach Arbeitsworkshop und Architekturentwurf, 20 % vor dem finalen Executive Decision Pack.
Zahlungsziel
Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen zahlbar.

Das operative Problem

Zwischen überzeugender Demo und verantwortbarer Produktionsentscheidung liegt Führungsarbeit

Ein Pilot kann fachlich plausibel wirken und trotzdem operativ unklar bleiben. Sobald ein Sonderfall auftritt, verteilt sich die Verantwortung auf Fachbereich, IT, Management und Anbieter — und niemand besitzt die Entscheidung vollständig.

Das Architekturmandat beginnt deshalb nicht beim Modell und auch nicht bei einer langen Tool-Liste. Wir rekonstruieren einen konkreten Arbeitsablauf: Welche Entscheidung soll besser werden? Welche Daten gelten als ausreichend? Wer darf eine Empfehlung akzeptieren, zurückweisen oder eskalieren? Was passiert, wenn Informationen fehlen, widersprüchlich sind oder das System außerhalb seines vorgesehenen Kontexts arbeitet?

Danach wird der Ablauf als Betriebssystem lesbar gemacht: mit Verantwortungsmatrix, Befugnisgrenzen, menschlichen Prüfpunkten, Ausnahmeweg, Protokollierung und einer Ausgangsmessung. Der EU AI Act ist dabei risikobasiert; nicht jeder KI-Einsatz ist Hochrisiko-KI. Wo eine entsprechende Einstufung tatsächlich vorliegt, sind unter anderem die besonderen Anforderungen an Risikomanagement, Aufzeichnung und menschliche Aufsicht relevant. Die Einordnung muss für System, Zweck und Unternehmensrolle gesondert geprüft werden.

Systemmethode

Vom KI-Piloten zu einer belastbaren Produktionsentscheidung

NIST AI RMF und TEVV dienen als freiwillige Arbeitsgrundlage, nicht als Zertifikat. Das Mandat verbindet damit Geschäftsfolge, menschliche Befugnis und technische Evidenz in vier klaren Arbeitsphasen.

Hände ordnen Messingverbinder und grüne Markierungen auf einer dunklen physischen Workflow-Tafel
  1. 01

    Auf eine Entscheidung mobilisieren

    Executive Sponsor, priorisierten Workflow, Entscheidungsfrage, Rechtsträger, primäres Land, Evidenzort und Entscheidungsteilnehmer klären, bevor das Lieferfenster beginnt.

  2. 02

    Workflow, Befugnisse und Abhängigkeiten abbilden

    Reale Fälle verfolgen, wesentliche Systeme und Übergaben erfassen und Freigabe-, Übersteuerungs-, Aussetzungs-, Release- und Eskalationsrechte benennen.

  3. 03

    Kontrollen, Evidenz und Zielarchitektur entwerfen

    Menschliche Prüfung, Ausnahme- und Stopppfade festlegen, wesentliche Risiken und Kontrollnachweise zuordnen und Architekturvarianten vergleichen, ohne Annahmen als Fakten auszugeben.

  4. 04

    Managemententscheidung dokumentieren

    Evidenzqualität, empfohlene Architektur, verworfene Alternativen und offene Bedingungen im Executive Workshop prüfen und genau eines der fünf Ergebnisse festhalten.

Was die Zusammenarbeit liefert

Fünf Liefergegenstände für eine prüfbare Produktionsentscheidung

Das Mandat endet mit nutzbaren Arbeitsunterlagen, klaren Grenzen und einer dokumentierten Entscheidung. Abnahme bestätigt Vollständigkeit, nicht die Zertifizierung des Systems.

01

Executive Decision Pack

Produktionsentscheidung, Geschäfts- und Investitionslogik, Evidenzgrenzen, Build-Buy-Integrate-Empfehlung, Bedingungen, Verantwortliche und nächster autorisierter Schritt.

02

Workflow- und Befugnismodell

Ist-Ablauf, Rollen, Übergaben, Ausnahmen und Entscheidungsrechte für Freigabe, Übersteuerung, Aussetzung, Release und Eskalation.

03

System-, Daten- und Abhängigkeitslandkarte

Systeme im Scope, Datenherkunft und -ziel, Schnittstellen, Eigentumsgrenzen, Anbieterabhängigkeiten und unbestätigte Single Points of Failure.

04

Risiko-, Kontroll- und Evidenzlandkarte

Wesentliche Risiken, präventive und detektive Kontrollen, Kontrollverantwortliche, Auslöser, Nachweise, Eskalation und Restunsicherheit.

05

Ziel-Betriebsarchitektur und Entscheidungsprotokoll

Zielgrenze, Rollen, geprüfte Optionen, Entscheidungsbegründung, Bedingungen und Abnahmetore für eine separat autorisierte Folgephase.

Illustratives Betriebsszenario

Illustratives Szenario — keine Kundenreferenz

Eine gute Empfehlung ohne klaren Entscheider

Illustratives Szenario — keine Kundenreferenz

Ein Wiener B2B-Team testet einen KI-Assistenten zur Vorbereitung komplexer Angebotsfreigaben. Die Vorschläge wirken im Termin überzeugend. Beim ersten Sonderfall fehlen jedoch aktuelle Vertragsdaten. Der Vertrieb nimmt an, die Rechtsabteilung prüfe; die Rechtsabteilung erwartet eine Eskalation aus dem System; die IT kann nur den technischen Lauf bestätigen. Das Architekturmandat ergänzt nicht einfach einen weiteren Freigabeschritt. Es benennt den Entscheidungsverantwortlichen, begrenzt die erlaubten Systemhandlungen, definiert Mindestnachweise und gibt der Ausnahme ein Ziel. Danach kann das Management entscheiden, ob es umsetzt, Bedingungen setzt, neu konzipiert, stoppt oder weitere Evidenz verlangt.

Zweck: die Methode erklären. Es wird kein Betriebsergebnis behauptet. Das Beispiel beschreibt eine mögliche Anwendung der Methode. Es behauptet kein Kundenprojekt und kein erzieltes Ergebnis.

Umsetzungsfahrplan

Ein begrenztes Mandat von der Mobilisierung bis zur Managemententscheidung

  1. Mobilisierung

    Scope, Zugang und Evidenzbereitschaft bestätigen

    Das Lieferfenster beginnt erst, wenn Workflow, Sponsor, Teilnehmer, Evidenzort, Zugangsbedingungen und Arbeitstermine bestätigt sind.

  2. Evidenz und Architektur

    Das gemeinsame Betriebsbild erstellen

    Interviews, Evidenzprüfung und eine Arbeitssitzung machen Ist-Ablauf, Befugnisse, Abhängigkeiten, Risiken, Kontrollen und tragfähige Architekturvarianten sichtbar.

  3. Managemententscheidung

    Ein dokumentiertes Ergebnis wählen

    Der Executive Workshop prüft Empfehlung und Bedingungen und dokumentiert Ergebnis, Verantwortliche, Evidenzlücken und nächsten autorisierten Schritt.

Fragen, die vorab geklärt werden sollten

Fragen, die vorab geklärt werden sollten

Was ist das Architekturmandat?

Es ist ein klar begrenztes Beratungsmandat für einen priorisierten Workflow und eine Produktionsentscheidung. Es schafft eine evidenzbasierte Managemententscheidung, eine Betriebsarchitektur und klare Bedingungen für jede mögliche Folgephase.

Wie unterscheidet es sich von einem KI-System-Review?

Ein allgemeiner Review kann viele technische oder organisatorische Fragen sammeln. Das Architekturmandat ist enger: Es endet für einen konkreten Workflow mit genau einer dokumentierten Produktionsentscheidung, definierten Liefergegenständen und klaren Grenzen.

Was umfasst der Standardscope?

Der Standardscope umfasst bis zu fünf wesentliche Systeme, bis zu acht Stakeholder-Interviews, eine Arbeitssitzung, einen Executive Decision Workshop, bis zu 25 repräsentative Unterlagen und zwei konsolidierte Review-Runden. Die Durchführung ist nach Erfüllung der Startvoraussetzungen in fünfzehn bis zwanzig Arbeitstagen geplant.

Welche Entscheidung entsteht am Ende?

Genau ein Status wird dokumentiert: Umsetzen, Unter Auflagen umsetzen, Vor einem Pilot neu konzipieren, Nicht umsetzen oder Evidenz nicht ausreichend. Fehlende oder widersprüchliche Evidenz wird ausgewiesen und nicht durch Annahmen ersetzt.

Was muss das Unternehmen bereitstellen?

Das Unternehmen benennt Executive Sponsor und Koordination, bestätigt Workflow und Entscheidungsfrage, stellt rechtmäßig zugängliche und angemessen minimierte Evidenz bereit, organisiert Teilnehmer und liefert konsolidiertes Faktenfeedback.

Was liegt außerhalb des Mandats?

Ausgeschlossen sind Modellentwicklung, Implementierung, Migration, Produktivsetzung, Managed Operations sowie spezialisierte Rechts- oder Sicherheitsprüfungen. Das Mandat zertifiziert keine rechtlichen, sicherheitsbezogenen, datenschutzrechtlichen, regulatorischen, finanziellen, technischen oder produktiven Ergebnisse.

Was ist agentisches Datenmanagement?

Agentisches Datenmanagement beschreibt Datenzugriff, der nicht mehr von einer Person, sondern von einem KI-Agenten ausgelöst wird: Der Agent liest, verknüpft, verändert oder gibt Daten frei. Entscheidend ist dann nicht das Werkzeug, sondern die Befugnis — welche Daten der Agent berühren darf, wer freigibt und welche Spur nachvollziehbar bleibt. Genau diese Grenzen legt das Architekturmandat für einen Workflow fest.

Eignet sich das Architekturmandat für KMU im DACH-Raum?

Ja. Der typische Ausgangspunkt ist ein mittelständisches Unternehmen in Österreich, Deutschland oder der Schweiz mit einem KI-Piloten, der im Termin überzeugt, aber noch nicht verantwortbar in den Regelbetrieb darf. Das Mandat begrenzt sich bewusst auf einen priorisierten Workflow, damit auch eine kleinere Organisation eine belastbare Entscheidung erhält, ohne ein Transformationsprogramm zu starten.

Wie werden ERP-Systeme wie SAP oder BMD berücksichtigt?

Als Systemabhängigkeit. Geprüft wird, welche Daten der KI-Workflow aus SAP, BMD oder einem vergleichbaren System bezieht, welche Rückschreibungen entstehen, wer sie freigibt und welche Kontrollpunkte das erfordert. Die Anbindung, Implementierung oder Migration dieser Systeme ist ausdrücklich nicht Bestandteil des Mandats.

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Bringen Sie eine KI-Produktionsentscheidung mit, die nicht länger vage bleiben darf.

Im Erstgespräch wird geprüft, ob das Architekturmandat zur Entscheidung, zur Evidenzlage und zur Managementverantwortung passt. Das Gespräch ist kein kostenloses Audit und kein Versprechen, dass ein Pilot folgt.

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